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16.09.2021

Einsatzreiches Jahr bei der Feuerwehr Prien-Atzing

»Auf die Atzinger Feuerwehr kann man sich verlassen, das haben wir bei den vergangenen schweren Unwettern erfahren«, so das Lob von 2. Bürgermeister Michael Anner jun. an die Atzinger Feuerwehrler. Zufriedenstellend waren die Jahresberichte von Schriftführer Werner Vietz, Kassier Willi Feichtner sowie den Kassenprüfern Florian Rauch und Markus Kalal. Wie Kommandant Paul Huber informierte, sind in den Reihen der 43 Aktiven derzeit 19 Atemschutzträger und 15 Maschinisten. Die Einsätze 2020 betrafen einen Dachstuhlbrand, die Sicherung eines Lastkraftwagens auf Abwegen sowie eine Bergung eines Baggers aus einem Weiher. »Mit 68 Einsätzen hatten wir so viele Ausrückungen wie noch nie«, so der Kommandant. Drei Dirndl und sechs Buben im Alter von zwölf bis 16 Jahren gehören der Jugendfeuerwehr Atzing an, die von Anna Boggusch und Georg Müller geleitet wird. Weniger zu berichten hatte Vorstand Martin Loferer, fielen doch die Vereins-Veranstaltungen aufgrund von Corona aus. Geplant sei die Inbetriebnahme eines neuen Löschfahrzeugs mit einer Grillfeier der Aktiven und am 11. September mit dem Förder- und dem Trachtenverein eine Ramadama-Aktion rund um das Vereinshaus. Kreisbrand-Inspektor (KBI) Franz Hochhäuser informierte über die Planungen zur Digitalen Alarmierung, erfolgreiche Lehrgänge und die Erfahrungen bei den Einsätzen im Hochwassergebiet in Rheinland-Pfalz. Unter den 100 Personen mit 30 Fahrzeugen aus Rosenheim war auch Priens stellvertretender Kommandant Johannes Herzinger dabei, der berichtete: »Es ist unvorstellbar, in dem Dorf, in dem wir zu Hilfe kamen, hat die Feuerwehr drei Kameraden durch Tod verloren und ein Großteil der Menschen kein Dach mehr über dem Kopf. Bäume sind wie Torpedos in die Häuser geschossen. Die Bilder aus dem Fernsehen spiegeln nicht das wider, was wir dort vorgefunden haben.«
Priens Feuerwehrvorstand Bodo Sagebiel sprach von einem echten Miteinander zwischen den Feuerwehren Atzing und Prien. Mit dem Wahlspruch »Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr« beendete Vorstand Loferer die Zusammenkunft bei Bier und Brezen.