Generationswechsel bei der Atzinger Jagd

Einen Generationswechsel hat es bei der Jagdvergabe in Atzing gegeben. Nach 36 Jahren übergaben die Brüder Leopold und Michael Schlosser sen. an die Brüder Martin und Michael Schlosser jun. Der Wechsel wurde einstimmig und geheim beschlossen. Die Jagdgenossen vertreten 192 Hektar land- und forstwirtschaftliche Flächen. Jagdvorstand Hans Rauch nutzte die Gelegenheit für einen ausführlichen Dank an die »verlässlichen Partner. Ihr habt immer auf den Ausgleich zwischen Wald und Wild geschaut«, so Rauch. Jäger Leopold Schlosser erwiderte, es habe seinerzeit noch viel mehr Wild gegeben, die für einen schädlichen Kahlfraß gesorgt hätten. Das habe sich heute zugunsten der Waldbesitzer verändert. Zugleich dankte er im Namen seiner Kollegen für die große Unterstützung.

Heuer hätten einige Wege von den Bauern von der Schneelast geräumt werden müssen, damit die Winterfütterung habe durchgeführt werden können. Vereinbart wurde, am traditionellen Jagdessen festzuhalten. Anfang April soll zudem wieder eine Waldbegehung stattfinden. Zudem werde man sich im März mit den Grundstücksbesitzern entlang der Langlaufstrecke zwischen Atzing und Siegharting zusammensetzen, um sich im Dialog zwischen Sportlern, der Gemeinde und den Bauern über Situationen, die die Jagd beinträchtigen, auszutauschen. Dazu gehörten die Parkplatz-Situation, das Freilaufen von Hunden, nächtliches Joggen sowie das Reiten auf Wegen, die hierfür nicht freigegeben sind. Abschließend bedankte sich Jagdvorstand Hans Rauch bei allen und wünschte der neuen Jäger-Gemeinschaft »allzeit eine gute Hand«.


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