04.05.– 14.07.2019

I MOI IM DIALEKT

Studioausstellung zum 125. Geburtstag des Chiemseemalers Hiasl Maier-Erding

Am 5. Mai 1894, also vor genau 125 Jahren, wurde in Erding Hiasl Maier als Sohn des Mayr-Wirts geboren. 1907 begann er in Prien am Chiemsee eine Lehre als Dekorationsmaler. Kurze Aufenthalte ab 1911 an der Münchner Kunstgewerbeschule und an der dortigen Akademie der Bildenden Künste ergänzen seinen künstlerischen Lebensweg, der, insbesondere in den Jahren zwischen 1915 und 1920, zu einem äußert fruchtbaren und spannungsreichen Werk führte. Ab 1919 lebte und arbeitete der Künstler in Gstadt am Chiemsee und hier entstand auch ein Großteil seines Werkes mit Landschaften, Porträts und Stillleben. Der Herbst 1920 brachte die Gründung der „Frauenwörther“ die Hiasl Maier-Erding mit seinen Künstlerkollegen Thomas Baumgartner und Constantin Gerhardinger aus der Taufe hob und die sich in der Nachfolge der traditionsreichen, auf das Jahr 1828 zurückzuführenden, Künstlerkolonie Frauenchiemsee sah. Im Mai 1921 fand die erste Ausstellung der Gruppe in den Räumen der heutigen Torhalle statt.
Viel zu jung verstarb Hiasl Maier-Erding 1933 mit 38 Jahren in München, allerdings blieb ihm durch seinen frühen Tod die Vereinnahmung seines „bäuerlichen“ Werks durch die nationalsozialistische Kunstideologie von „Blut und Boden“ erspart.

Öffnungszeiten
April bis Ende Oktober:
Di-So 14.00 – 17.00 Uhr

Januar bis Ende März:
So 14-tätiglich geöffnet

Gruppenführung - ab 10 Personen
bei telefonischer Anmeldung
jederzeit möglich unter
Tel. +49 8051 92710

Eintritt

  • Erwachsene: 2,00 €
  • Ermäßigung: 1,50 €
  • Jugendliche: 1,00 €
  • Kinder: 0,50 €

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