27.07. – 27.10.2019

KROPFKETTN UND BLUTSTOA

Schmuck und Amulett im bäuerlichen und bürgerlichen Leben

Über die Jahrhunderte war Schmuck und Auszier nur den herrschenden Gesellschaftsschichten vorbehalten. Erst das späte 18. und das 19. Jahrhundert ermöglichte es auch bürgerlichen und bäuerlichen Schichten Schmuck zu besitzen und zu tragen.

Dies kam dem Prunkbedürfnis des Menschen zugute. Man zeigte gerne was man hat.
Je dicker die Ringe, Ketten und Münzen an der Weste, je schwerer die Silberschnüre am Mieder oder die dazugehörige Kropfkette, desto wohlhabender die Träger.
Und dass viele der Anhänger an den Ketten und Rosenkränzen auch noch Amulettcharakter hatten und vor allen Krankheiten, vor Gift und Zaubereien sicher schützten, war natürlich keine Nebensache. In Silber gefasste Amulette und allerhand Segen und Segenszettel, oft verpackt in „Breverl“, boten Schutz vor Schadzauber und Hexerei im Alltag und auf Reisen. Sie waren ja mit „magischer Kraft“ aufgeladen.
„Schmuck ist nicht gleich Schmuck. Überall steckt eine unglaubliche Bedeutungsvielfalt“, so Alexander Wandinger vom Trachteninformationszentrum des Bezirks Oberbayerns.

Diese Vielfalt und die Entwicklung dazu wird nun anhand von Stücken aus süddeutschen Privatsammlungen aufgezeigt.

Öffnungszeiten
April bis Ende Oktober:
Di-So 14.00 – 17.00 Uhr

Januar bis Ende März:
So 14-tätiglich geöffnet

Gruppenführung - ab 10 Personen
bei telefonischer Anmeldung
jederzeit möglich unter
Tel. +49 8051 92710

Eintritt

  • Erwachsene: 2,00 €
  • Ermäßigung: 1,50 €
  • Jugendliche: 1,00 €
  • Kinder: 0,50 €

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