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Der erste Bürgermeister Jürgen Seifert mit grauem Anzug, grünem Hemd, und schwarzer Krawatte und einer Brille

Bürgermeisterbrief

Liebe Prienerinnen und Priener,

das Jahr schreitet geschwind dahin – gerade erst haben die Narren der Faschingsgilde die »Regentschaft« in der Marktgemeinde übernommen, schon geht der Reigen der Feierlichkeiten weiter, denn Prien hat sich in den vergangenen Jahren zu einer kleinen, aber feinen »Kunstmetropole« entfaltet.

Begonnen hat diese Entwicklung 2008 als EuroArt, das europaweite Bündnis von Künstlerkolonien, dem Prien angehört, seine Jahreshauptversammlung in der Seegemeinde ausrichtete. Dem Anlass gebührend haben wir die dem Markt gehörende Sammlung von Chiemsee-Malern, die bis dato in Depots gelagert hatte, in der Galerie im Alten Rathaus präsentiert. Vom Heimatmuseum aus wurde eine Verbindung zu den angrenzenden ehemaligen Räumen des Rot-Kreuz-Heims geschaffen. Seitdem gelangt man vom Heimatmuseum aus über eine Treppe in das Obergeschoss, in dem die dem Markt gehörenden Chiemsee-Maler-Gemälde mit teils großformatigen Exponaten von bekannten Größen wie Wopfner, Balwé und Co. präsentiert werden.
Der Weg zum Ausbau der »Kulturmetropole« Prien ging mit dem Umbau der Galerie im Alten Rathaus weiter. Schon von außen präsentiert sich das Haus nun als eine Heimstatt der Kunst, wie sie stimmiger nicht sein könnte. Und auch im Inneren kann sich Priens Galerie wirklich sehen lassen – Prien besitzt nun eine Galerie, die ihren Namen wert ist. Und sie bietet einen mehr als würdigen Rahmen für große Künstler wie den weltberühmten New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi, dessen 300 bunte, fröhliche Werke 2017 rund 4.500 Besucher in die neu eröffnete Galerie gelockt hat. Es folgten 2018 die faszinierenden Holografien sowie die Werke namhafter Künstler wie Ende 2018 die Menschenbilder des bekannten Schauspielers Armin Mueller-Stahl und 2019 die Fotokunst der international renommierten Künstlerfamilie Keetman. Mein Dank für die sehr gute Zusammenarbeit gilt hier den Verantwortlichen des Kulturfördervereins, die seit Jahrzehnten für viele Ausstellungen verantwortlich zeichnen und sich damit um das kulturelle Leben in Prien sehr verdient machen.

Und zu guter Letzt wurde ein lang gehegter Wunsch Wirklichkeit – aufgrund einer überaus großzügigen Zuwendung von Brigitta Abé, die damit der Bitte ihres kurz zuvor verstorbenen Gatten Eberhard nachgekommen ist: Die Gemeinde konnte das historische Kronasthaus erwerben und es zu einer weiteren Galerie ausbauen. Sie beherbergt die herausragende Hugo-Kauffmann-Sammlung der Abés, die ebenfalls von den beiden Kunstliebhabern der Marktgemeinde übereignet wurde. Prien besitzt somit eine kleine, aber feine Kunstmeile, die sich entlang der Alten Rathausstraße von der Galerie im Alten Rathaus hin zum Marktplatz mit dem Kronasthaus und der Pfarrkirche sowie dem Heimatmuseum zieht. Kunstvoll schlendern kann man so von einem kulturellen Juwel zum anderen – und was lag da näher, hierzu eine Kunstnacht zu inszenieren.

Die erste Priener Kunstnacht im vergangenen Jahr, veranstaltet und organisiert von der Prien Marketing GmbH, war ein voller Erfolg. Er zeigt, dass die Priener über alle Maßen kunstinteressiert und kunstverliebt sind. Viele Geschäfte und sogar Privatpersonen engagierten sich mit großer Begeisterung und ließen Kunst und Kunstschaffende in ihre Räumlichkeiten. Auch die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt lud Künstler in ihre ehrwürdigen Gemächer ein und leerstehende Ladengeschäfte wurden kurzerhand zu Ateliers und Galerien umfunktioniert – und so zum Treffpunkt von Kunst und Kultur, zum Ort des Dialogs von Betrachter und Kunstschaffenden.

Es war sehr schön mit anzusehen, wie sich Prien als offener und lebendiger Kunstort offenbarte, wie sich Alt und Jung gemeinsam auf den Straßen tummelten. Bezieht man alle weiteren musikalischen Veranstaltungen ein – sei es traditionell, klassisch oder modern – kommt man nicht umhin, Prien als kulturellen Hotspot im Chiemgau zu bezeichnen. Eine Entwicklung, die sich ganz wunderbar in die Tradition der ehemaligen Künstlerkolonie einfügt, diese pflegt und sie weiter in die Zukunft trägt.
Ein schöner Ausblick in das kommende Jahr, das uns mit Sicherheit wieder viele freudige Ereignisse bringen wird. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen zunächst feucht-fröhliche Feierstunden bei den folgenden Faschingsveranstaltungen.

Herzlichst
Ihr Bürgermeister

 


Jürgen Seifert

Bürgersprechstunde
Erster Bürgermeister

Die nächste Bürgermeistersprechstunde beim Ersten Bürgermeister Jürgen Seifert findet am
Mittwoch, 26.02.2020
zwischen 16.00 und 18.00 Uhr

im Bürgermeisterzimmer des Rathauses, Zimmer Nr. 1.07, im ersten Stock statt.

Termine bitte telefonisch vereinbaren unter
Tel. 08051-606-11 und 606-12.

Bürgersprechstunde
2. und 3. Bürgermeister

     

Die Sprechstunde der 2. und 3. Bürgermeister Hans-Jürgen Schuster und Alfred Schelhas findet
jeden Freitagvon 10 bis 12 Uhr,
im Rathaus 3. Stock Zi.Nr. 3.12 statt. 

Termine bitte telefonisch vereinbaren unter Tel. 08051-606-11 und 606-12.

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