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Der erste Bürgermeister Jürgen Seifert mit grauem Anzug, grünem Hemd, und schwarzer Krawatte und einer Brille

Bürgermeisterbrief

Alles hat seine Zeit

Liebe Prienerinnen und Priener,

das Jahr neigt sich dem Ende zu, die Tage werden kürzer, es naht die staade Zeit. Zeit zurückzublicken, zu resümieren und zu analysieren. Welche Ziele hatten wir uns gesteckt, welche Vorhaben wollten wir realisieren? Was muss unbedingt noch auf den Weg gebracht werden?

2019 war für Prien in touristischer Hinsicht ein hervorragendes Jahr. Die Zahlen sind im dritten Jahr in Folge nochmals gestiegen und haben die jeweils vorherigen Bestmarken erneut übertroffen. Die Prien Marketing GmbH zählte bis zum Ende des dritten Quartals insgesamt rund 475.000 Übernachtungen, so viel wie noch nie seit der Wende mit dem Mauerfall 1989. Bis Ende des Jahres könnten wir erstmals die 500.000-er Marke erreichen. Natürlich war uns dabei der Wettergott die vergangenen zwei Sommer mehr als hold. Doch mit Sicherheit haben auch die neuen Veranstaltungen, die wir heuer bewusst in der Nebensaison ins Leben gerufen haben, ihren Teil dazu beigetragen.
So begannen wir das touristische Jahr mit dem neu konzipierten Herrenchiemsee-Lauf, der uns an beiden Tagen insgesamt 1.000 Läufer bescherte, die sich mit Freunden und Familien hier bei uns in Prien einquartierten. Die Veranstaltung wurde bewusst in den Monat April gelegt, der erfahrungsgemäß nicht die beste Witterung verspricht. Ohne den Event hätten wir also mit Sicherheit nicht eine solche Auslastung in der Nebensaison erzielen können. Im nächsten Jahr rechnen wir mit einer deutlichen Steigerung der Anmeldungen. Bis zu maximal 2.000 Personen könnten es in Absprache mit der Schloss- und Seenverwaltung Herrenchiemsee an beiden Tagen insgesamt werden.

Eine weitere Premiere konnten wir am Brückentag, dem Freitag nach Fronleichnam im Juni, begehen. Die erste Priener Kunstnacht war ein voller Erfolg, mit dem wir so nicht unbedingt gerechnet hatten. Aber die Priener gelten nicht nur als, sondern sind äußerst kultur- und kunstverliebt. Und so strömten viele Bürgerinnen und Bürger, aber auch Gäste und Urlauber durch die Straßen sowie in die zahlreichen Geschäfte, die Kunst und Künstler für eine lange Nacht beherbergten und ausgiebig Gelegenheit zum kunstvollen Fachsimpeln ermöglichten. Es war eine reine Freude, das umtriebige Geschehen im Zentrum von Prien zu beobachten. Groß war auch das Interesse der Einzelhändler sowie von Privatpersonen, an der Kunstnacht aktiv teilzunehmen. Manch einer öffnete dazu eigens seinen Garten, in dem es interessante Kunstobjekte zu bestaunen gab. Im nächsten Jahr wird diese Veranstaltung erneut stattfinden, ergänzt um weitere kunstfertige Ideen.

Im Herbst fand dann das zweite Straßenkunst-Festival statt. Heuer auf zwei Tage ausgedehnt und bestens kombiniert mit dem Erntedankmarkt und verkaufsoffenen Sonntag. Das kleine, aber feine Fest am Wendelsteinplatz lockte zahlreiche Zuschauer an, die zwischen den zwei Plätzen im Zentrum von Prien hin und her schlenderten. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit zu einem ausgiebigen Bummel durch die geöffneten Geschäfte. Es zeigte sich einmal mehr, dass zwei ganz unterschiedliche Veranstaltungen sich schließlich in ihrer Gänze bestens harmonisch ergänzen. Das Wochenende war ein Gewinn für alle – für die Besucher, die herbstliche Genüsse sowie akrobatische Glanzleistungen bestaunen und genießen konnten, wie auch für den Einzelhandel, der vom regen Besuch vieler Interessierter profitieren konnte. Auch diese Veranstaltung wird zukünftig zum fixen Programmpunkt unseres umfangreichen wie abwechslungsreichen Priener Feste-Reigens gehören, wie beispielsweise das seit Jahren beliebte Musik-Festival »Swinging Prien«. Bei beiden Veranstaltungen setzten die Organisatoren heuer auf überregionale Künstler – ein Aspekt, der sich mehr als ausgezahlt hat.

All dies trägt dazu bei, dass unser Markt Prien noch weiter an Beliebtheit gewinnt – bei unseren Gästen wie auch bei unseren Bürgerinnen und Bürgern. Mit jedem kleinen Mosaiksteinchen rückt das ausgerufene Ziel, die lebenswerteste Seegemeinde in der Alpenregion zu werden, ein bisschen näher. Mit Blick auf die bisherigen Besucherzahlen bin ich überaus zuversichtlich, dass wir heuer die Rekordmarke von einer halben Million Übernachtungen erreichen könnten, denn die heimeligsten und besinnlichsten Feste in unserer Region stehen ja in Bälde erst noch an: Die Christkindlmärkte am Priener Marktplatz und auf der Fraueninsel verzeichnen ebenso seit Jahren steigende Besucherzahlen – lassen Sie uns das Jahr zufrieden und mit einem wohligen Gefühl ausklingen … und die staade Zeit nutzen, um mit Freunden, der Familie und allen Liebgewonnenen in Ruhe und Gelassenheit den Dinge voller Zuversicht entgegensehen.

Herzlichst
Ihr Bürgermeister

 


Jürgen Seifert

Bürgersprechstunde
2. und 3. Bürgermeister

     

Die Sprechstunde der 2. und 3. Bürgermeister Hans-Jürgen Schuster und Alfred Schelhas findet
jeden Freitagvon 10 bis 12 Uhr,
im Rathaus 3. Stock Zi.Nr. 3.12 statt. 

Termine bitte telefonisch vereinbaren unter Tel. 08051-606-11 und 606-12.

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