20.03.2019

AUS DEM HAUPT- UND WERKAUSSCHUSS

Kehrmaschine für Sportpark
Als erster Tagungspunkt kam die Anschaffung einer Kehrmaschine für den Sportpark zur Sprache. Von den drei eingeholten Angeboten war das der Firma Angerer aus Prien mit einem Preis von 9.960 Euro das wirtschaftlichste. Das Gremium beschloss einstimmig, die Maschine dort zu kaufen. Es folgte die Vergabe von Bauleistungen zum Tausch des Heizkessels im Prienavera Erlebnisbad. In seiner Sitzung vom Januar hatte das Gremium dies bereits beschlossen.

Störanfälligkeit des Heizkessels
Wie Tobias Kollmannsberger von der Bautechnik ausführte, habe ein Öl-Gaskessel eine Laufleistung von rund 20 bis 25 Jahren. Die Heizung im Prienavera Erlebnisbad sei 1999 eingebaut worden. Seit einiger Zeit seien nun des Öfteren Störungen zu verzeichnen gewesen, so Kollmannsberger. Die Anlage drohe auszufallen, was bei laufendem Badebetrieb fatal wäre. Weshalb man drei Angebote eingeholt habe. Das wirtschaftlichste in Höhe von rund 61.000 Euro stamme von der Firma Meirandres aus Rosenheim, die auch schon die bisherige Heizung eingebaut habe. Das Gremium schloss sich dem Vorschlag der Verwaltung einstimmig an und erteilte der Rosenheimer Firma den Auftrag zum Austausch des Heizkessels.

Verschiedenes
Unter Verschiedenes fragte Angela Kind (Die Grünen) nach, ob das Granulat, das auf dem Kunstrasen des Sportplatzes zur Stabilisierung ausgebracht wird, aus Altreifen hergestellt werde? Denn dann würde damit Mikroplastik auf dem Rasen verteilt. Andreas Hell von der Geschäftsleitung sagte, er werde die Sachlage prüfen lassen.
2. Bürgermeister Hans-Jürgen Schuster informierte, dass noch im März an dem Steinhang am Seestraßenkreisel 374 Straucher und Gewächse eingepflanzt würden. pw

02.04.2019

AUS DEM HAUPT- UND WERKAUSSCHUSS

Umbau Bauamt
Als erster Tagungspunkt kam der zweite Bauabschnitt zur Sprache, mit dem heuer die Umbauten des Bauamts abgeschlossen werden. Für die Maßnahmen inklusiv Mobiliar sind im Haushalt 165.000 Euro eingestellt. Das Architekturbüro Berthold hat entsprechende Angebote eingeholt und nach Prüfung die Vergabe an die jeweilig wirtschaftlichsten Anbieter vorgeschlagen. Die Summe nach Angebotslage liege bei 104.000 Euro, wie Andreas Gasteiger von der Bautechnik ausführte. Erster Bürgermeister Jürgen Seifert ergänzte, man habe damals vorausschauend die Preise für die gesamten Baumaßnahmen verhandelt. Was nun mit Blick auf die gestiegenen Handwerkerpreise eine Ersparnis von 60.000 Euro bedeute. Die Umsetzung erfolge von Ende April bis circa Mitte Juli, der Umzug in die Büros werde voraussichtlich Ende Juli 2019 erfolgen, so Gasteiger. Das Gremium erteilte dem Vorhaben einhellig das gemeindliche Einvernehmen.

Ausbau der Reihenhäuser Eglwies
Es folgte die Vergabe der Aufträge zum Ausbau der Reihenhäuser der Kornegger Stiftung in Eglwies, wie Gasteiger informierte. So seien für die Sanitärarbeiten 21 Firmen angeschrieben worden, wovon drei ein Angebot abgegeben hätten. Das wirtschaftlichste habe die Priener Firma Alois Mehlhart in Höhe von knapp 25.000 Euro erstellt. Für die Elektroarbeiten sei bei 18 Unternehmen angefragt worden. Von den fünf eintreffenden Angeboten stamme das wirtschaftlichste von Elektro Fritz aus Rimsting in Höhe von rund 31.200 Euro. Für die Heizungs- und Lüftungsarbeiten hätte man 21 Handwerker angeschrieben. Von den eingehenden vier Angeboten sei das der Firma Mehlhart das wirtschaftlichste in Höhe von knapp 37.000 Euro gewesen. Das Gremium schloss sich der Prüfung durch die Verwaltung einstimmig an und erteilte die Aufträge an die vorgeschlagenen Handwerker.

Wasserwerk wird aufgerüstet
Anschließend ging es um die Neuinstallation einer Alarmanlage für die Hochbehälter und Pumpstationen des Wasserwerks, die mit der Fernwirkanlage gekoppelt wird. Damit gelange der Warnruf auf das Handy des Bereitschaftsdiensts. Man habe hier nur ein Angebot bei dem Regensburger Unternehmen BEAB einholen können, das die Anlage im Jahre 2000 eingerichtet habe, so Tobias Kollmannsberger. Ein alternativer Handwerker könne nur eine Kompletterneuerung der Anlage anbieten. Das Angebot der Regensburger Firma belaufe sich auf knapp 19.000 Euro. Das Gremium erteilte geschlossen auch diesem Beschlussvorschlag seine einvernehmliche Zustimmung. Ebenso bei der Auftragsvergabe zur Aufrüstung der Fernwirkanlage für Kanal und Wasserwerk, bei der aus demselben Grund nur das Regensburger Unternehmen angefragt werden konnte. Die Firma kalkuliere die Dienstleistung mit knapp 33.000 Euro, so Kollmannsberger.

Verschiedenes
Unter Verschiedenes informierte Erster Bürgermeister Jürgen Seifert, dass mit Blick auf das Volksbegehren »Rettet die Bienen« demnächst auf Vorschlag der Verwaltung jeder Bürger im Bauhof ein Päckchen mit bienenfreundlichen Blumensamen abholen könne, um damit seinen Vorgarten oder seine Beete zu bepflanzen. Ab wann dies konkret möglich ist werde noch bekannt gegeben.

Auf die Anfrage der Grünen-Gemeinderätin Angela Kind in der vorausgegangenen Sitzung nach dem Granulat zur Verdichtung des Kunstrasens auf dem Sportplatz erklärte 2. Bürgermeister Hans Jürgen Schuster, dass dieses aus Altreifen hergestellt werde. Diese bestünden aus Buna, einem synthetischen Kautschuk, und Latex, das von Bäumen stamme; somit würde damit kein Mikroplastik ausgebracht.


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