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Diakonie-Verein

Diakonieverein wieder in sicheren Gewässern

Schwierige Zeiten hatte der rund 220 Mitglieder starke Diakonie-Verein in letzter Zeit nicht nur aufgrund von Corona. Finanzielle Sorgen konnten nun dank großer Zuwendungen abgewendet werden. Der Verein ist wieder in stabilen Verhältnissen. Dies war die zentrale Botschaft der Jahreshauptversammlung im Oktober in der Evangelischen Christuskirche.
Die Ökumenische Sozialstation wird vom Diakonieverein finanziell stark gestützt. Eine Schieflage habe sich auch aufgrund der von den Krankenkassen bezahlten Pflegeleistungen eingestellt. Denn der Zeitaufwand des Personals ist höher als von den Kassen vorgegeben ist, was zu Finanzlücken im fünfstelligen Bereich geführt habe. »Dank unserer Mitglieder und unerwarteter Gönner sind wir nun wieder in ruhigen Gewässern. Wir sind tief bewegt über die große Solidarität«, so Vorsitzender Hans-Jürgen Schuster. Das sei Rückenwind für die Pflegekräfte und ein Segen für die Ökumenische Sozialstation, die es seit 40 Jahren gibt. Zweiter Vorsitzender Pfarrer Karl-Friedrich Wackerbarth sagte: »Unser Hilferuf wurde erhört, danken wir Gott, dass sich das Blatt um 180 Grad gewendet hat.« Entsprechend positiv waren die Berichte der Schatzmeisterin Daniela Perkonigg und von Rechnungsprüfer Wolfgang Schuster, der zusammen mit Steffen Lang eine korrekte Kassenführung bescheinigte. Beate Bolz, Geschäftsführerin der Ökumenischen Sozialstation, erläuterte, dass Corona heuer prägend gewesen sei. Im Weiteren ging es um den Kampf um Pflegekräfte sowie das Projekt »Wohnen im Alter in der Region«. Zum »Betreuten Wohnen Daheim« und »Wohnen im Alter« stehe Steffi Steiger weiterhin als zertifizierte Wohnberaterin zur Verfügung. In seinem Grußwort sagte 3. Bürgermeister und Sozialreferent Martin Aufenanger: »Was der Diakonieverein leistet, ist beeindruckend«. Wo immer es gehe, werde die Gemeinde helfen. Danach wurden Satzungsänderungen sowie der Haushaltsplan verabschiedet. Dieser sieht u. a. einen Zuschuss von 20.000 Euro für die Ökumenische Sozialstation vor. Der monatliche Mindestbeitrag bleibe bei 20 Euro. Wie Hans-Jürgen Schuster ergänzte, würden 70 Prozent der Mitglieder aber mehr geben.