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Ausstellung im Heimatmuseum Prien

Kontraste Fritz Halberg-Krauss und Gertruda Gruber

Fritz Halberg-Krauss (1874 bis 1951) gilt als der letzte wirkliche Vertreter der sogenannten »Münchner Schule«. Obwohl heute vielfach unterschätzt, zählen seine naturalistischen Bilder aus dem Werdenfelser Land, dem Chiemgau und dem Dachauer Moos mit zum Besten, was die Münchner Landschaftsmalerei des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts hervorgebracht hat.
Dagegen stehen die stark auf Farbe und Form reduzierten Arbeiten der 1924 in Mähren geborenen Malerin Gertruda Gruber, ausgebildet in Prag und Paris, die insbesondere den Raum um ihre Wahlheimat Rosenheim in ihren Bilder fokussiert hat.
Der Ruf als »Vielmaler« verbindet die Werke der beiden Künstler, deren besonderer Reiz in der starken Gegensätzlichkeit und einem extremen Kontrast der Kunstauffassung liegt, dem das Heimatmuseum Prien nun mit rund 50 Arbeiten aus der eigenen Sammlung nachgeht.
Text: Karl J. Aß

Die Ausstellung ist ab 4. Dezember immer freitags, samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet (unter dem Vorbehalt, dass ab Dezember die Corana-Einschränkungen wieder aufgehoben werden und die Museen öffnen dürfen).