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16.04.2021

Sturmwarndienst für den Chiemsee

Seit dem 1. April hat der Sturmwarndienst am Chiemsee seine Tätigkeit wieder aufgenommen. Der Einsatz von vier Leuchten als Nebelleuchten auf dem Chiemsee wurde im Gegenzug dazu zum 31. März eingestellt.
Der Sturmwarndienst erfolgt täglich von 7 Uhr bis 22 Uhr mittels zwölf Leuchten. 40 Lichtblitze in der Minute bedeuten laut der neuen Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern vom Juni 2010 »Starkwind-Warnung«, d. h. es wird vor Windböen oder anhaltendem Wind von 6 und 7 Beaufort (39 bis 61 km/h) gewarnt. Diese Warnung soll die Wassersportler auf die Gefahr aufmerksam machen und sie veranlassen, die Wetterentwicklung sorgfältig zu verfolgen und ihr Verhalten darauf abzustellen. Die »Sturmwarnung« wird durch 90 Lichtblitze in der Minute angezeigt. Damit wird vor Sturmböen von 8 und mehr Beaufort (62 km/h und mehr) gewarnt. Diese Warnung soll die Wassersportler veranlassen, unverzüglich alle Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und das Ufer oder windgeschützte Stellen aufzusuchen. Die Beachtung und unbedingte Befolgung der Signalzeichen obliegt in der Eigenverantwortung jedes Seebenutzers oder Bootsführers und wird im eigenen Interesse dringend nahegelegt.
Merkblätter über die Bedeutung der Sturmwarnsignale und über das Verhalten der Seebenutzer bei Sturmwarnungen sind auf der Internetseite des Landratsamts Traunstein unter www.traunstein.com/buerger-verwaltung/allg-sicherheitsrecht-brand-und-katastrophenschutz —> Formulare« zu finden.
Um ein reibungsloses Funktionieren des Sturmwarndienstes am Chiemsee zu gewährleisten, wird seit 1. April bis Ende Oktober jeweils jeden Mittwoch um 8 Uhr ein Probealarm ausgelöst.