Die Marktgemeinde Prien a. Chiemsee hat 1967 das Wappen von 1903 durch ein neues ersetzt, das nun den Regeln der Heraldik entspricht. Es wird wie folgt beschrieben:



„In Blau eine eingeschweifte goldene Spitze, darin

ein halbes, zerbrochenes blaues Rad; vorne ein links-

gewendeter, rot bewehrter goldener Falke,

hinten zwei wachsende, schräg gekreuzte

goldene Abtstäbe“.

Das zerbrochene Rad weist auf die hl. Katharina von Alexandrien hin, die seit weit über 100 Jahren als Marktheilige verehrt wird und im alten Wappen die Schildhalterin war. Der Falke erinnert an die weltliche Herrschaft der Falkensteiner Grafen über Prien, während die Abtstäbe auf die kirchliche Obrigkeit des Augustiner Chorherrenstiftes Herrenchiemsee deuten. Die Pröbste von Herrenchiemsee als Archidiakone von Chiemsee und Salzburg führten als einzige Prälaten in Bayern zwei Abtstäbe im Wappen.

Heimatbuch: Adolf von Bomhard, Heimatbuch des Marktes Prien,
Verlag Markt Prien, 1958




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