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11.02.2026

AUS DEM HAUPT- UND WERKAUSSCHUSS

Für die entschuldigte Rosi Hell nahm Michael Feßer, für die entschuldigte Annette Resch Michael Anner teil (alle CSU), ebenso entschuldigt fehlte Michael Voggenauer (FW). Als Erstes wurde aus Dringlichkeitsgründen ein neuer Tagungspunkt einstimmig aufgenommen.

Zuschuss für Dirigenten
Dann kam der Antrag der Blaskapelle auf einen Zuschuss in Höhe von 5.760 Euro zur Sprache. Wie Erster Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG) erklärte, sei die Summe identisch mit der des vergangenen Jahres. Verwendet werden solle sie für die Kosten des Dirigenten, der auch die Proben leite. Man habe den Betrag auch im vergangenen Jahr gewährt und dies habe sich ausgezahlt. Michael Anner (CSU) erklärte in seiner Funktion als Vorsitzender des Fördervereins der Blaskapelle, dass sie nicht nur die Blaskapelle, sondern auch die Jugendkapelle unterstützen würden. Der Dirigent sei ein Profi, das wirke sich auf die Qualität der Musik aus. Das Gremium stimmt einhellig dafür, den Zuschuss in Höhe von 5.760 Euro zu bewilligen.

Sanierung der Bahn
Danach ging es um die Sanierung und den barrierefreien Ausbau der Unterführung am Bahnhof. Wie das Gemeindeoberhaupt ausführte, hänge die Maßnahme mit dem Ausbau der Bahnstrecke München-Salzburg zusammen, die in der ersten Jahreshälfte 2027 zwischen Rosenheim und Salzburg umgesetzt werde. Dabei würden auch die Bahnhöfe und -steige saniert. Details sollten März bis April mitgeteilt werden. Zur Personenunterführung habe er bereits Informationen. Diese solle nach einem einheitlichen Design erneuert bzw. ausgebessert werden, da sie unter massiven Wasserschäden leide. Das Regenwasser laufe durch das Dach und die Treppen herunter, was nicht verwundere, wenn es keine Dächer mehr gebe. Die Kosten, die Prien tragen müsse, würden sich auf 45.000 Euro belaufen. Sollten sich diese um mehr als 10 Prozent erhöhen, bedürfe es einer schriftlichen Zustimmung seitens des Marktgemeinderats, so Erster Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG). Aber man könne mitten in der Renovierung das Vorhaben ja nicht mehr stoppen.

Diskurs im Gremium
Kersten Lahl (BfP) wunderte sich, dass man jetzt der Kostenübernahme zustimmen solle, aber erst im März erfahre, was genau gemacht würde. Was das Gemeindeoberhaupt bejahte. Interessant sei, ob die Bahn Grund von der Gemeinde kaufen müsse, da sie die Aschauer Bahnlinie eventuell verschieben müsse. Auf die Frage von Ludwig Ziereis (CSU), wie sich die Summe errechne, klärte Erster Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG), dass dies nach der Fläche gehe. Auch ein Lift sei geplant, aber nicht für 2027, da alle Planungsbüros derzeit mit der großangelegten Sanierung beschäftigt seien. Andere Büros dürften nicht beauftragt werden. Das Gremium stimmte der Kostenerklärung einhellig zu.

Transporter fürs Wasserwerk
Im Anschluss kam der neu hinzugenommene Tagungspunkt zur Sprache. Dabei ging es um den Austausch des bisherigen Transporters des Wasserwerks, für den in der Haushaltsklausur die Kosten in Höhe von 55.000 Euro bereits eingestellt worden seien. Das Wasserwerk habe sich für einen Ford-Transit als E-Auto entschieden. Die Firma Auto Eder verkaufe es für knapp 49.000 Euro. Das jetzige Auto sei 13 Jahre alt, für den nächsten TÜV seien umfangreiche Reparaturen nötig. Man könne es für rund 3.000 bis 4.000 Euro verkaufen oder dem E-Werk zur Überbrückung überlassen, das würde hausintern noch geprüft. Das Gremium stimmte dem Kauf einhellig zu.