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März 2026

Liebe Prienerinnen und Priener,

nach einem Winter, der uns in diesem Jahr doch noch einmal einige frostige Tage und vor allem Nächte beschert hat, konnten wir gegen Ende Februar und zu Beginn des März bereits die ersten frühlingshaften Temperaturen genießen. Die Tage werden wieder spürbar länger, die Sonne gewinnt an Kraft und vielerorts kündigt sich bereits der Frühling an. Nach den kalten Wochen tut es gut, wenn wieder mehr Leben nach draußen zurückkehrt und man merkt, dass die Natur langsam aus ihrer Winterruhe erwacht.

Der 8. März stand natürlich auch in unserer Gemeinde ganz im Zeichen der Kommunalwahl. Ein solcher Wahltag ist immer auch ein organisatorischer Kraftakt, der nur dank vieler engagierter Helferinnen und Helfer reibungslos gelingt. Mein herzlicher Dank gilt daher allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, die in den Wahllokalen und bei der Auszählung mit großem Einsatz dafür gesorgt haben, dass die Wahl ordnungsgemäß durchgeführt werden konnte. Ebenso danke ich Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, für Ihre Beteiligung an der Wahl – sie ist Ausdruck einer lebendigen Demokratie vor Ort. Persönlich danke ich Ihnen auch sehr herzlich für das Vertrauen, das Sie mir mit meinem Wahlergebnis erneut entgegengebracht haben. Dieses Vertrauen ist für mich Ansporn und Verpflichtung zugleich, mich auch in den kommenden sechs Jahren mit voller Kraft für unsere Gemeinde einzusetzen!

Der Wahltag fiel in diesem Jahr mit unserem traditionellen Mittfastenmarkt zusammen, der wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher in unseren Ort gelockt hat. Neben Marktgeschehen und Wahlgang gab es an diesem Tag auch die Möglichkeit, sich als potenzielle Stammzellspender typisieren zu lassen. Diese wichtige Aktion, die ich ins Leben gerufen hatte, wurde von engagierten Freiwilligen unserer Wasserwacht und unserer Feuerwehr gemeinsam mit der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern organisiert. Allen Beteiligten, die diese Initiative ermöglicht haben, gilt mein herzlicher Dank. Jede einzelne Typisierung kann im Ernstfall dazu beitragen, einem Menschen eine lebensrettende Chance zu geben.

Aus der vergangenen Sitzung des Marktgemeinderats möchte ich diesmal zwei Themen herausgreifen. Zum einen hat der Gemeinderat beschlossen, ein externes Fachbüro mit der Erstellung eines Fahrradkonzepts für unsere Gemeinde zu beauftragen. Grundlage hierfür bilden unter anderem die zahlreichen Überlegungen und Anregungen unserer ehrenamtlichen Radverkehrs-Beauftragten, die sich mit großem Engagement für Verbesserungen im Radverkehr einsetzen. Ziel des Konzepts ist es, bestehende Wege zu analysieren, Lücken im Netz zu erkennen und langfristige Perspektiven für eine sichere und attraktive Rad-Infrastruktur zu entwickeln.

Zum anderen hat sich der Marktgemeinderat intensiv mit zwei potenziellen Gefahrenstellen am Geh- und Radweg entlang der Osternacher Straße beschäftigt. Insbesondere an der Einmündung des Erlenwegs sowie an der Querung eines Feldwegs wurden verschiedene Maßnahmen diskutiert und beschlossen, um die Verkehrssicherheit zu verbessern. Die sehr ausführliche und vielseitige Diskussion im Gemeinderat hat dabei einmal mehr gezeigt, dass gerade Verkehrsthemen viele unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen zusammenbringen. Nahezu jeder hat hierzu eine eigene Sichtweise – und oft auch konkrete Alltagserfahrungen. Diese Vielfalt an Meinungen ist Ausdruck gelebter Demokratie auf kommunaler Ebene, macht es aber zugleich nicht immer leicht, zu einer gemeinsamen Lösung zu gelangen. Umso wichtiger ist der offene Austausch und natürlich die Bereitschaft, Kompromisse einzugehen. Dies trägt letztlich dazu bei, tragfähige Entscheidungen für unsere Gemeinde zu treffen und Veränderungen herbeizuführen, wo diese notwendig sind.

Es grüßt Sie herzlich Ihr

Andreas Friedrich
Erster Bürgermeister