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02.02.2021

Indische Schwestern in Prien erneuerten ihr Gelübde

Die Missionsfranziskanerinnen vom Heiligen Aloysius Gonzaga aus Indien sind schon seit 250 Jahren nach dem Vorbild des Heiligen Franz von Assisi bei den Armen und Kranken tätig. In der Marktgemeinde Prien a. Chiemsee sind derzeit elf Schwestern des Ordens vor Ort, davon sechs im Caritas-Altenheim St. Josef und fünf in der RoMed-Klinik am See. Bereits zum dritten Male erneuerten sie am Maria-Lichtmeß-Tag ihr Gelübde an ihrem nunmehrigen Wirkungsort.

Bei der Gottesdienst-Feier in der Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ dankte Pfarrer Klaus Hofstetter den Schwestern für ihren Dienst am Menschen und für ihr Zeugnis zu Gott. „Möget Ihr spüren, dass Jesus immer ganz nah ist, denn Jesus ist uns aller Bruder, er ist lichtvoll, auch wenn es manchmal scheint, dass er weit weg ist“.

Gemeinschaftlich sprachen die Schwestern die Gelübde-Erneuerung, erinnerten, dass sie in ihrer indischen Heimat das Versprechen gaben, ihr Leben dem lieben Gott zu weihen sowie Armut, Keuschheit und Gehorsam weiterhin gelten zu lassen. Nur Schwester Anna, die notwendigen Dienst hatte, konnte beim Gottesdienst nicht selbst zugegen sein. „Im Vorjahr – so Pfarrer Hofstetter – trafen wir uns nach der Gelübde-Erneuerung zu einem indischen Essen im Altenheim – das war ein schönes Erlebnis, das es heuer leider nicht gibt“.

Wortlaut der Gelübde-Erneuerung
“Gemäß dem festen Entschluss, mein Leben Gott zu weihen in steter Nachfolge Christi, möchte ich, Schwester in der Gegenwart von Euch Allen als Zeugen, mein Gelübde der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams für ein weiteres Jahr erneuern, entsprechend den Lebensregeln der Missionsfranziskanerinnen des Wirken des Heiligen Aloysius von Gonzaga. Dazu erbitte ich das Wirken des Heiligen Geistes und die Fürsprache Mariens, damit ich der Kirche und den Gläubigen aufrichtig diene und dabei selbst wachse in menschenfreundlicher Liebe“.