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07.11.2022

Priener Markt-Freuden im Jubiläumsjahr - Kathreinmarkt 2022

Seit 125 Jahren gibt es in Prien die Berechtigung, dass sich der Ort als Markt bezeichnet. Noch viel älter ist, dass es im Zentrum zu den verschiedenen Jahreszeiten einen Markt gibt. Seit nunmehr 50 Jahren mit dabei ist die Wirts-Familie Asenbeck aus Almertsham in der Gemeinde Höslwang. Bei einem Besuch an deren Brotzeitstand in der Schulstraße erinnert sich Konrad Asenbeck, der Bruder des Wirtes an die lange und gute Tradition und Verbindung.

„Vor uns war der Wurst-Kare hier, mit ihm war mein Großvater Nikolaus auf verschiedenen Märkten unterwegs, Anfang der 70er-Jahre übernahm dann mein Großvater selbst diesen Stand, ihm folgte mein Vater Schorsch und nun freuen wir uns in der dritten Generation, dass wir auf den Priener Märkten mit unseren Würsten und Fischsemmeln zu Gast sein können“ – so Konrad Asenbeck. Das kulinarische Angebot hat sich im Laufe der vielen Jahre natürlich verändert und erweitert. Angefangen von den Cafes Müller und Heider in der Fußgängerzone, über griechisches Olivenöl, hochprozentiges Chiemsee-Wasser und Donats bis hin zu Trockenfrüchten, Käse,  Pizzas, Meeresfrüchten, Obst, Bauernbrot und Geräuchertem gib es alles, was Herz und Magen begehren. Damit der Markt geordnet und sauber ablaufen kann, dafür sorgen die Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofs und des Ordnungsamtes vom Priener Rathaus. Paul Stephan vom Bauhof war so schon um 5 Uhr in der Früh da, um die Plätze für die Fieranten bereit zu halten und um die Veränderungen für den Verkehr vorzunehmen. Trotz idealer Markt-Witterung waren nicht alle Plätze von Ausstellern ausgefüllt, als Grund nannte Stephan, dass zeitgleich wie zum Beispiel in Neubeuern ebenfalls große Warenmärkte waren. Zugute kommt dem Marktgeschehen die Nähe zur Kirche. An diesem Sonntag war mit Gemeindereferent Werner Hofmann ein gut besuchter Wort-Gottesdienst, dazu Hofmann: „Natürlich passt es zusammen, dass man nach dem Kirchenbesuch einen Marktbummel macht, zumal man dabei viele Bekannte trifft“. Gut gepasst hat es auch, dass zur Mittagszeit Stephan Mikat mit seinem Chiemseer Kasperltheater im Hof der Realschule ein Gastspiel gab. Auch deren Besucher, vor allem Kinder und Familien verbanden den Theaterbesuch mit einem Gang durch die Marktgassen. Schon bald werden die Plätze um Kirche und vor dem Heimatmuseum wieder zum Kommen und Genießen einladen, denn am ersten Adventwochenende beginnt der heurige Adventsmarkt.