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Langjähriger Mitarbeiter in Ruhestand verabschiedet

Zum 1. November verabschiedete sich Klaus Dingler in seinen wohlverdienten Ruhestand. Ende Oktober überreichte ihm Erster Bürgermeister Andreas Friedrich in seinem Büro die Entlassungsurkunde. »Er schaue nur auf total schöne Jahre zurück«, so das Resümee von Klaus Dingler. In seinen 35 Dienstjahren in Prien habe er vier Bürgermeister und fünf Geschäftsleiter mit ganz unterschiedlichen Charakteren erlebt. Da er 16 Jahre Personalrats-Vorsitzender war, habe er zu den Gemeindeoberhäuptern einen intensiveren Kontakt gehabt, bei denen es aufgrund der unterschiedlichen Interessen immer wieder auch Diskussionsstoff gegeben habe, erzählte er. »Der Liebste von allen sitzt hier gleich neben mir«, bekannte er schmunzelnd. Man kenne sich einfach schon so lange; ihm gefalle vor allem seine menschliche Art. Auch mit den Kollegen habe er Glück gehabt, im Rathaus herrsche Zusammenhalt, man helfe sich aus, wenn es nötig sei. Der gebürtige Priener hat mit einer Lehre bei der Deutschen Bundesbahn seinen beruflichen Werdegang begonnen. Es folgte die Beamtenanwärterschaft, für die er nach der Deutschen Bundesbahn auch für die Regierung von Oberbayern beim Landratsamt Rosenheim tätig war. 1987 fing er bei der Gemeinde Prien an, zunächst im Einwohnermeldeamt, dann im Ordnungsamt. Die letzten 25 Jahre sei er im Bauamt vor allem mit Grundstücksangelegenheiten beschäftigt gewesen. So sei es ihm noch ein großes Anliegen, dass nach den unendlichen vielen Gesprächen endlich die Ortsumfahrung von Prutdorf gebaut werde.

Erster Bürgermeister Andreas Friedrich erklärte, Klaus Dingler sei schon so lange an dieser Position und kenne die Grundstückseigentümer, mit denen die Gemeinde zu tun habe, sowie das gesamte Drumherum, so dass mit seinem Ausscheiden auch viel Fachwissen gehe. Man habe daher bereits vor drei Jahren mit der Einarbeit seiner Nachfolgerin Melanie Maier begonnen, damit sie noch viel Hintergrundwissen erfahren könne. Klaus Dingler zeigte sich zuversichtlich: »Es geht sicher gut weiter.« Es macht Spaß, wenn man die junge Frau bei der Arbeit sehe, er wisse seine Nachfolge in besten Händen. Wie das Gemeindeoberhaupt erklärte, werde es noch eine kleine Abschiedsfeier im Kreis der Kollegen geben.