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09.12.2025

AUS DER SITZUNG DES MITTELSCHULVERBANDES

Neue Schulleiterin der Franziska-Hager-Schule 
Als Erstes wurde die neue Schulleitung der Franziska-Hager-Schule (FHS) sowie die neuen Betreuer der »Flexiblen Trainingsklasse«, der Jugendsozialarbeit und der Praxisklasse vorgestellt. Michaela Kaltner ist die neue Schulleiterin. Sie erklärte, sie sei herzlich aufgenommen worden. Es sei eine tolle Schule mit einem tollen Kollegium. Sie sei in Bad Aibling geboren, habe in München studiert und einige Jahre als Konrektorin an einer Schule in Rosenheim-Fürstätt gearbeitet. Über die Priener Schule habe sie nur das Beste gehört. Sie freue sich auf das neue Aufgabengebiet. In der »Flexiblen Trainingsklasse« ist Franziska Wörndl ab sofort für die sozialpädagogische Betreuung zuständig. Die Jugendsozialarbeit wird von Alexandra Wellnitz-Helber betreut, die vorher in der »Offenen Ganztagesklasse« tätig war. Die Sozialpädagogin Maya Makembele tritt die Nachfolge von Birte Andersson in der Praxisklasse an. Erster Bürgermeister und Vorsitzender des Mittelschulverbands Andreas Friedrich hieß die neuen Mitarbeiter mit einem Blumenstrauß willkommen.

Baumaßnahmen in FHS
Danach kam die Umstellung auf LED-Technik zur Sprache, die für 2027 und 2028 vorgesehen sei, sowie der Rückbau der alten Elektroverteilung, der 2025 und 2026 umgesetzt werde. Wie Erster Bürgermeister Andreas Friedrich erklärte, gebe es für den Rückbau keine Förderung, für die Umstellung auf LED schon. Insgesamt entstünden Kosten in Höhe von rund 700.000 Euro, abzüglich der Förderung, die je nach Schülerzahl auf die Gemeinden umgelegt werde. Das Gremium stimmte dem einstimmig zu.

Sanierung des Aufzugs
Im Folgenden ging es um den Aufzug in der Franziska-Hager-Mittelschule, der rund 15 Jahre alt sei, wie Erster Bürgermeister Andreas Friedrich erklärte. Der TÜV habe ihn untersucht und festgestellt, dass die Steuerung komplett ausgewechselt, verschiedene Bauteile ausgetauscht und das Hydrauliköl erneuert werden müsse. Das Gremium nahm dies zur Kenntnis und beauftragte den Vorsitzenden Friedrich, das wirtschaftlichste Angebot in Höhe von knapp 44.000 Euro anzunehmen.

Jahresrechnung 2024
Im Anschluss ging es um die Jahresrechnung 2024. Wie Erster Bürgermeister Andreas Friedrich erklärte, habe man sie zur Prüfung gegeben. Die Haushaltsrechnung schließe im Gesamthaushalt mit rund 3 Mio. Euro ab. Davon entfielen 1,8 Euro auf den Verwaltungshaushalt und 1,2 auf den Vermögenshaushalt. Wie der Prüfer, der Amtskollege Simon Frank aus Aschau im Chiemgau, erklärte, seien keine Fragen offengeblieben. Es gebe keine Beanstandungen. Das Gremium stellte die Jahresrechnung für 2024 fest und entlastete den Vorsitzenden Andreas Friedrich jeweils einstimmig.

Haushaltssatzung 2026
Danach stellte Katharina Steiner von der Kämmerei die Haushaltssatzung 2026 vor. Der Verwaltungshaushalt schließe um knapp 30.000 Euro höher als 2025 mit rund 2 Mio. Euro und der Vermögenshaushalt mit rund 370.000 Euro höher als im Vorjahr mit knapp einer Mio. Euro ab. Im Letzterem seien für 2026 Baumaßnahmen geplant, wie die Sanierung der Elektroverteilung mit Kosten in Höhe von 375.000 Euro, die Modernisierung des Aufzugs mit Kosten in Höhe von knapp 44.000 Euro sowie die Erneuerung der Rauchmelder in Höhe von rund 39.000 Euro. Das Gremium beschloss die Haushaltssatzung einstimmig.

Werbebanner erwünscht
Es folgte der Antrag der Chiemsee Marina GmbH, einer 100-prozentigen Tochter des Marktes Prien, zur Dauerwerbung mittels eines Banners in der Turnhalle der Franziska-Hager-Schule. Wie das Gemeindeoberhaupt erläuterte, könne dieses während des Schulsports abgehängt werden. Sie würde dafür 1.000 Euro an den Mittelschulverband pro Jahr zahlen und die Kosten der Installation übernehmen. Das Gremium stimmte dem einstimmig zu.

Externe Beratung für Ausschreibungen
Danach ging es um die Vergabe an eine externe Beratung zur Ausschreibung freiberuflicher Dienstleistungen. Wie Erster Bürgermeister Andreas Friedrich erklärte, Ziel sei es, bei Bedarf eine entsprechende Beratung für den Zeitraum von 2026 bis 2032 in Anspruch nehmen zu können. Bisher habe man mit dem Büro der Winkelman Consulting zusammengearbeitet und wolle dies weiter tun. Das Gremium stimmte dem einhellig zu.

Neue Trägerschaft für Sozialarbeit
Es folgte die Vergabe an eine neue Trägerschaft für die Jugendsozialarbeit. Nach einer Ausschreibung und Prüfung der eingegangenen Angebote habe sich die Schulleitung für die Diakonie entschieden, wie das Gemeindeoberhaupt erläuterte. Er habe diesem Wunsch entsprochen. Das Angebot beinhalte ein Defizit in Höhe von rund 52.000 Euro. Das Gremium erteilte sein nachträgliches Einvernehmen einstimmig.

Austausch der Brandmelder
Dem schloss sich die Vergabe der Arbeiten zum Austausch der Brandmeldeanlage an, die 2022 vom Gremium beschlossen worden sei. Der dritte Bauabschnitt, der 2026 während der Pfingstferien erfolge, werde von der Firma Bauer Elektroanlagen Süd aus Traunreut mit knapp 40.000 Euro angeboten. Das Gremium beschloss einstimmig, den Auftrag an diese Firma zu erteilen.