02.05.2019

AUS DER SITZUNG DES MITTELSCHULVERBANDES

Jahresrechnung 2017
Als Erstes stellte Kämmerer Georg Schmid die Jahresrechnung 2017 vor, die vom Ausschuss geprüft und für ordnungsgemäß erachtet worden war. Demnach schließt der Haushalt 2017 mit 2,2 Mio. Euro ab. Für 2018 nannte Schmid knapp 2,2 Mio. Euro im Gesamthaushalt. Die Zahlen lägen dem Ausschuss zur Prüfung vor.

Haushalt 2019
Im Weiteren erläuterte der Kämmerer die Eckdaten des Haushalts 2019, der ebenso mit rund 2,23 Mio. Euro abschließe. Hier sei der Umlagebedarf für den Betrieb und Unterhalt sowie die Schülerbeförderung gegenüber dem Vorjahr mit 30.600 Euro um 3,6 Prozent gestiegen, was einen Anteil von knapp 2.000 Euro je Schüler bzw. je 390 Euro pro Schüler mit gesetzlichem Beförderungsanspruch bedeute, so Schmid. Die Kosten für die Schülerbeförderung beliefen sich insgesamt auf 314.000 Euro, wovon 192.800 Euro durch staatliche Zuschüsse gedeckt seien, so dass der Schulverband für knapp 40 Prozent der Kosten aufkommen müsse. Der Schuldenstand habe Ende vergangenen Jahres 5,43 Mio. Euro betragen und sinke Ende 2019 auf rund 5,1 Mio. Euro.

Digitale Vernetzung
Es folgte die Bestätigung des Beschlusses zum Einbau eines Glasfaseranschlusses für die Franziska-Hager-Schule, die vom Freistaat Bayern bezuschusst werde. Und zwar mit 80 Prozent, maximal 50.000 Euro für die Zuleitung zum Gebäude. Die Ausschreibung hierzu laufe, so Schmid. Ebenso sei das vom Land angebotene »Digitalbudget« beantragt, dessen Eigenanteil bei 10 Prozent liege. Der Mittelschulverband schloss sich einstimmig allen Beschlussvorlagen der Gemeinde an.

Dank an Rektor Reuter
Abschließend nutzte Erster Bürgermeister Jürgen Seifert die Zusammenkunft, um dem zum
1. August scheidenden Rektor der Franziska-Hager-Mittelschule Hans-Joachim Reuter seinen Dank auszusprechen. Herausragend sei in den elf Jahren der Zusammenarbeit zum einen Reuters »konstruktive Kooperationsbereitschaft« gewesen. Es habe während dieser Zeit keinen Beschluss gegeben, den dieser nicht zu 100 Prozent mitgetragen habe. Zum anderen sei seine immense Ruhe, die er stets ausstrahle, eine der wichtigen Säulen der guten Zusammenarbeit gewesen. Er habe sich ungemein für die Schule eingesetzt und ihr ein positives Image verliehen.

Lob an die Zusammenarbeit
Reuter lobte im Gegenzug die Gemeinde und den Verband, die immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Schule gehabt hätten. In der Tat habe sich Diplomatie bewährt, die er allerdings erst habe lernen müssen, gestand Reuter. Kurz vorgestellt wurde dann der als Wunschkandidat bezeichnete Nachfolger Marcus Hübl, den, wie Erster Bürgermeister Jürgen Seifert erklärte, eine hohe Sozialkompetenz auszeichne.
Unter Verschiedenes lobte Rosi Hell (CSU) ausdrücklich die
Franziska-Hager-Mittelschule, die sehr gut geführt werde. Was die Kinder dort lernten, sei beeindruckend. Sie appellierte an alle Eltern, es gebe keinen Grund zu verzagen, sollten es die Kinder nicht schaffen, auf eine »höhere« Schule zu gehen. pw


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