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07.12.2022

AUS DER SITZUNG DES MITTELSCHULVERBANDES

Einführung einer »Flexiblen Trainingsklasse«
Als Erstes kam die Einführung einer »Flexiblen Trainingsklasse« an der Franziska-Hager-Mittelschule (FHM) für das Schuljahr 2022/2023 zur Sprache. Wie Rektor Marcus Hübl erläuterte, möchte die Schulleitung der FHM und die Jugendhilfe Rosenheim diese neue separate Klasse einführen. In diese könnten die Schüler der fünften und sechsten Klasse – auch während eines Schuljahrs – übergehen, die einen erhöhten sozio-emotionalen Förderbedarf hätten.

Bedarf an Betreuung hoch
Der Bedarf sei hoch und werde – auch aufgrund von Corona – noch steigen. Als Lehrer sei Franz Wagner angedacht, der bislang bereits sehr erfolgreich die Praxisklasse geführt hat. Zusätzlich würde eine Sozialpädagogin in Vollzeit die Klasse betreuen, so Hübl. Dafür rechne man mit Kosten in Höhe von 70.000 Euro pro Jahr, die je zur Hälfte von der Jugendhilfe Rosenheim und dem Mittelschulverband getragen würden. Das Gremium stimmte einstimmig für die Einführung einer »Flexiblen Trainingsklasse«.

Anschluss an Nahwärmenetz
Wie Christoph Kurz von der Bautechnik erklärte, seien derzeit in der FHM zwei Gaskessel verbaut. Geplant sei nun, in den Sommerferien einen Anschluss an ein Nahwärmenetz zu legen. Die Kosten hierfür würden sich auf rund 50.000  Euro belaufen. Das Gremium erteilte auch diesem Vorhaben einhellig seine Zustimmung.

Haushaltssatzung beschlossen
Im Anschluss daran, informierte der Kämmerer Alfons Kinne über die Haushaltssatzung 2022. Der Gesamthaushalt habe vergangenes Jahr mit rund 2,4 Mio. Euro abgeschlossen. Davon entfielen auf den Verwaltungshaushalt rund 1,6 Mio. Euro, auf den Vermögenshaushalt knapp 778.000 Euro. Der durch sonstige Einnahmen nicht gedeckte Schulbedarf betrage für den allgemeinen Sachaufwand knapp 860.000 Euro, für die Schülerbeförderung rund 130.000 Euro und für Investitionen und den Schulddienst rund 471.000 Euro. Kredite für Investitionen seien nicht vorgesehen. Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben werde auf 230.000 Euro festgesetzt, so Kinne. Das Gremium nahm die Ausführungen einhellig zur Kenntnis und beschloss die Haushaltssatzung einstimmig.

Verschiedenes
Unter Verschiedenes stellte Erster Bürgermeister Andreas Friedrich dem Gremium mit dem Geschäftsleiter Donat Steindlmüller und dem Kämmerer Alfons Kinne zwei neue Personalien im Priener Rathaus vor. Im Weiteren informierte er, dass der Bericht zur Rechnungsprüfung in der nächsten Mittelschulverbandssitzung am 10. Mai erfolgen werde.

Stand des Mund-Art-Wegs
Danach berichtete Marcus Hübl über den Stand des neuen Mund-Art-Wegs, der in acht Mitgliedsgemeinden des Mittelschulschulverbands eingerichtet werden soll. Zur Abstimmung stellte er zwei Entwürfe für das Schilder-Design vor. Das Gremium entschied sich einstimmig für den Vorschlag des Breitbrunners Sebastian Huber. Zweiter Bürgermeister von Eggstätt Hans Plank fragte nach, wie das Projekt bei den Schülern ankomme. Marcus Hübl erklärte, dass sich alle Schüler mit großem Interesse und Freude daran beteiligten. Auch der Bürgermeister von Gstadt Bernhard Hainz sagte, er begrüße das Projekt und bestätigte die positive Einstellung seines Gemeinderats. Schulleiter Hübl sicherte auf Nachfrage der Bernauer Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber zu, dass die Internetseite zum Mund-Art-Weg von der Schulseite professionell betreut und aktualisiert werde.