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26.04.2022

AUS DEM BAUAUSSCHUSS

Mülltonnen-Überdachung
Als Erstes kam der Anbau einer Mülltonnen-Überdachung, einer Pergola und eines Kuchenverkaufs an das Café in der Seestraße zur Sprache. Wie Erster Bürgermeister Andreas Friedrich (Überparteiliche Wählergemeinschaft, ÜWG) erklärte, weise die Mülltonnen-Überdachung eine Grundfläche von rund 62 Quadratmetern, die der Pergola 123 Quadratmeter und die des Kuchenverkaufs-Anbaus rund 10 Quadratmeter auf. Das Vorhaben halte die Festsetzungen des Bebauungsplans »Stock Süd« nicht ein, und zwar bei der Baugrenze der Mülltonnen-Überdachung sowie beim Anbau des Kuchenverkaufs. Mit dem Kiosk und dem Bahnwarte-Häuschen am Hafen gebe es aber Bezugsfälle, so dass man einer Befreiung zustimmen könne. Das Gremium schloss sich dem an und erteilte dem Vorhaben einstimmig sein gemeindliches Einvernehmen.

Vorhaben fügt sich ein
Dem schloss sich die Errichtung dreier Reihenhäuser mit je zwei Wohnungen in der Hallwanger Straße an. Wie das Gemeindeoberhaupt informierte, habe die Verwaltung die Grundfläche von 265 Quadratmetern, die Firsthöhe von 9,20 Metern sowie die Wandhöhe der Schleppdachgauben mit 8,45 Metern geprüft. Die Höhenentwicklung füge sich in die nähere Umgebung ein, da es einige Bezugsfälle gebe, so Erster Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG). Auch die Anforderungen der Stellplatzsatzung würden erfüllt. Das Gremium schloss sich dieser Haltung an und erteilte dem Vorhaben einstimmig sein gemeindliches Einvernehmen.

Garage kaum sichtbar
Es folgte die Tektur (Änderung eines bereits genehmigten Bauantrags; Anm. d. Red.) zur Baugenehmigung zur energetischen Sanierung und Erweiterung eines Einfamilienhauses in der Rauschbergstraße. Wie Erster Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG) erklärte, solle das Vorhaben um eine Garage mit einer Grundfläche von 70 Quadratmetern erweitert werden. Diese solle in den Hang hineingebaut und das Dach begrünt werden. Da die Garage somit kaum in Erscheinung trete, könne man sie auch ohne Bezugsfall genehmigen. Das Gremium teilte diese Ansicht und sprach dem Vorhaben sein gemeindliches Einvernehmen einstimmig aus.

Lagererweiterung geplant
Danach kam die Verlängerung einer Baugenehmigung zum Umbau und der Erweiterung der Lagerfläche eines Einzelhandelsgeschäfts in der Franziska-Hager-Straße zur Sprache. Es handele sich um eine Baugenehmigung aus dem Jahre 2017, mit der eine Vergrößerung um 150 Quadratmeter beantragt worden war. Das Gremium erteilte auch diesem Vorhaben sein gemeindliches Einvernehmen einhellig.

Bau im Sanierungsgebiet
Dem schloss sich eine sanierungsrechtliche Genehmigung des Abbruchs eines Einfamilienhauses mit Garage und der Errichtung eines Doppelhauses in der Seestraße an. Wie das Gemeindeoberhaupt erklärte, halte das Vorhaben die Festsetzungen des gültigen Bebauungsplans »Flugplatz West« ein und erforderte daher keine Baugenehmigung (Freistellungsverfahren). Da das Vorhaben im Sanierungsgebiet liege, sei aber eine sanierungsrechtliche Genehmigung nötig. Dieser stehe allerdings nichts entgegen. Das Gremium schloss sich dieser Haltung an und erteilte auch diesem Vorhaben sein gemeindliches Einvernehmen einstimmig.

Abstellplatz geplant
Der letzte Tagungspunkt betraf den Antrag auf isolierte Befreiung für die Nutzung einer Teilfläche der Straße als Abstellplatz für Kraftfahrzeuge und Anhänger Am Mitterweg. Laut dem Bebauungsplan »Siggenham West« sei dort eine öffentliche Verkehrsfläche festgesetzt. Der Platz sei als Wendehammer genutzt worden, so das Gemeindeoberhaupt. Dieser sei aber aufgrund der Erweiterung des Baugebiets überflüssig geworden. Der Nutzung des Bereichs als Abstellplatz stehe also nichts entgegen. Das Gremium erachtete den Sachverhalt ebenso und erteilte der Befreiung das gemeindliche Einvernehmen einstimmig. Gerhard Fischer (ÜWG) brachte zuvor ein, den Bauherrn zu bitten, dass er den Bereich nicht asphaltiere, sondern versickerungsfähig ausbaut. Erster Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG) erklärte, dass man dies aufnehmen würde.

Verschiedenes
Unter Verschiedenes informierte Alexander Zenk von der Bauverwaltung, dass die Verwaltung dem Bauvorhaben an der Kumpfmühle, das in einer vorherigen Sitzung im Gremium keine Zustimmung gefunden hatte, intern das Einvernehmen ausgesprochen habe, nachdem der Antragsteller auf die Nutzung des Kellergeschosses als Wohnraum sowie den unterirdischen Verbindungsbau verzichtet habe