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15.07.2021

Führungswechsel im Priener Rathaus eingeläutet

Das Ende der 17-jährigen Ära des Geschäftsleiters der Priener Verwaltung Andreas Hell wurde mit dem 1. Juli eingeläutet. Dies war der erste Arbeitstag seines Nachfolgers Donat Steindlmüller (42), der im Sommer 2022 die Geschäfte mit dem Ausscheiden von Hell übernehmen wird. »Die Einarbeitungszeit haben wir bewusst so lange gewählt, damit es einen fließenden Übergang geben wird«, so Hell, der mit Rückblick auf seine Anfänge erzählte, dass er damals ins kalte Wasser geworfen worden sei. Was aber den Vorteil besessen habe, dass er die Strukturen der Verwaltung von Grund auf habe ausrichten können, so, wie er es sich vorgestellt habe. Nun gebe er seine Erfahrungen an seinen Nachfolger weiter. »Ich bin mir sicher, dass wir den Richtigen ausgewählt haben und ich mich in etwa einem Jahr beruhigt auf meine Alm, das neu gebaute Zuhäusl, zurückziehen kann«, so Hell.

Hochkarätige Fachkraft
Erster Bürgermeister Andreas Friedrich erklärte, er freue sich, dass die Gemeinde mit Donat Steindlmüller eine hochkarätige Fachkraft habe gewinnen können. Es hätten sich viele Bestqualifizierte beworben. Gemeinsam mit seinen zwei Stellvertretern, Michael Anner und Martin Aufenanger, dem Geschäftsführer Andreas Hell und dem Personalchef Alexander Klammer habe er in einer Vorauswahl drei Favoriten ausgesucht, die sich im Haupt- und Werkausschuss präsentiert hätten. »Dort hat Donat Steindlmüller das Gremium vor allem mit seiner positiven, überaus sympathischen Ausstrahlung sowie seiner ausgeprägten Menschlichkeit überzeugt«, so das Gemeindeoberhaupt.

Langjährige Verwaltungs-Erfahrung
Der gebürtige Rosenheimer mit Wohnsitz in Bernau begann seine Ausbildung 1998 im mittleren Verwaltungsdienst in der Stadverwaltung Rosenheim und wechselte dann später in den gehobenen Dienst. Seine Ausbildung zum Diplom-Verwaltungsbetriebswirt schloss er 2002 ab. Zunächst arbeitete er als Sachbearbeiter im Ordnungsamt sowie im Bereich Finanzwesen der Kämmerei. Später, ziemlich genau vor zehn Jahren, übernahm er die Sachgebietsleitung im Ordnungsamt, die er bis zuletzt innehatte. Die Anzeige habe er eher zufällig gelesen und überaus ansprechend gefunden – vor allem »dass sich der Markt Prien eine sehr lange Einarbeitungsphase gönnt«, so Steindlmüller. Zudem wohne er im Nachbarort, die Nähe zum Arbeitsplatz sei ideal. »Prien ist eine große Gemeinde, eine solche mitzugestalten, ist eine spannende Aufgabe und eine große Herausforderung, bei der ich noch viel dazulernen und meinen Horizont erweitern kann«, freut sich Steindlmüller auf seine neue Tätigkeit.

Familie, Vereine und ein Dienstleistungsgedanke
Privat liebt Steindlmüller Fußball. In Bernau trainiert er die Jugend und hat sich viele
Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr engagiert. »Die Vereine liegen mir sehr am Herzen«,
so der Vater von zwei Kindern, einem zehnjährigen Mädchen und einem siebenjährigen Jungen. Daneben fährt er gerne Langlauf und geht mit seiner Familie in die Berge. Er wisse um die großen Fußstapfen, in die er trete. Er habe nur Gutes über seinen Vorgänger
gehört. Er betrete Neuland, vor allem was das Baurecht betreffe. Er freue sich auf den Austausch mit den neuen Kolleginnen und Kollegen. Prien sei sehr gut aufgestellt und das Miteinander laufe hervorragend. Es sei immens, was sich die Bürgerinnen und Bürger heute von einer Verwaltung erwarteten und wünschten. »Eine Verwaltung ist heute nicht einfach nur eine Verwaltung, sondern ein Dienstleistungsunternehmen«, so die Intention für seinen Neubeginn.