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23.08.2021

Rückschnitt von Gras, Bäumen und Hecken an Straßen und Wegen

Die Gemeinde bittet alle Grundstücks-Eigentümer, dass sie beim Mähen ihrer Flächen darauf achten, dass auch das Gras am Straßenrand bzw. im Bereich des Zauns zurückgeschnitten wird – gegebenenfalls von Hand.
Hohes Gras kann die Wege und Straßen unübersichtlich und damit gefährlich machen – vor allem, wenn Sichtdreiecke verdeckt werden. Bei nassem Wetter hängt das Gras zudem weit in die Gehwege hinein, sorgt so bei Fußgängern und Radfahrern für nasse Beine und verschmälert die Wege. Dasselbe gilt für Hecken, die vorschriftsgemäß geschnitten werden müssen. Dabei sollte man be¬denken, dass Sträucher schnell wachsen – es reicht nicht aus, wenn die Hecke unmittelbar nach dem Schnitt die erforderliche Höhe bzw. Breite hat und nur wenige Wochen später bereits wieder Straßen und Wege zuwuchert.

Hier die wichtigsten Regelungen
Über dem Gehweg muss ein Freiraum von 2,5 Meter und über der Fahrbahn ein Frei¬raum von 4,5 Meter gemessen von der Straßenkante frei sein. Insbesondere ist der Abstand von 0,5 Meter zum Straßenrand einzuhalten. Daneben dürfen auch Verkehrszeichen nicht verdeckt werden. Die Pflanzen sind so zu¬rückzuschneiden, dass diese von den Verkehrsteilnehmern recht¬zeitig wahrgenommen werden können. Straßenlaternen sind manchmal durch Äste und Blätter derart eingewachsen, dass deren Leuchtwirkung beeinträchtigt wird. Auch hier gilt es, die Äste so zurückzuschnei¬den, dass die Leuchten nicht in ihrer Funktion eingeschränkt werden. Wenn die oben genannten Abstände nicht mehr eingehalten werden, sind alle Eigentümer aufgefordert, drin¬gend den Rückschnitt der überhängenden Äste und Zweige vorzunehmen – anderenfalls drohen Schadenersatzansprüche.
Alle Grundstückseigentümer sind zu diesen Maßnahmen verpflichtet. Bei wiederholter Nichtbeachtung kann eine kostenpflichtige Durchführung des Rückschnittes durch die Gemeinde (Ersatzvornahme) erfolgen.